Die Bourrée – Tanz des Rudolstadtfestivals 2019

Seit dem 16. Jahrhundert ist der Tanz vor allem in Frankreich bekannt. Nachdem die Bourrée am Hofe Ludwig des XIV. Poupulär wurde, verbreitete sie sich schnell in ganz Europa. Als Volkstanz wird sie heute noch in verschiedenen Regionen Frankreichs getanzt und gewinnt immer mehr Anhänger in ganz Europa.
Die Bourree ist als Tanz für zwei Männer oder Frauen üblich. Es ist kein Tanzpartner erforderlich. Allerdings gibt es auch eine Vielzahl von Gruppentanzformen. Sie kann im geraden Takt (2/4) und im Dreiertakt getanzt werden, so kann fast jede Musik, so sie im zweier oder Dreiertakt gespielt wird als Begleitung genutzt werden.

Meist wird sie ohne Berühren des Tanzpartners getanzt, jedoch sind auch Figuren mit Hand- und Armfassungen traditionell, auch gelegentliche rhythmische Stampfer (frappe) gehören zum Bewegungsrepertoire.

Begleitet wird die Bourrée traditionell mit Geige, Drehleier, Akkordeon, Dudelsack und Gesang.

Quelle: https://www.dancilla.com

Gewinnt schon mal einen Einblick ins Tanzgeschehen:

Foto: Tanzen-Sachsen RF 2019