Eugen Onegin - Ballett in einer Fassung von Reiner Feistel nach Alexander Puschkin

Chefchoreograf Reiner Feistel erzählt Alexander Puschkins berühmten Versroman mit der Sprache des Balletts nach. Dabei legt sein Hauptaugenmerk auf die Entwicklung und das Innenleben des (Anti-)Helden Onegin. Der Roman gilt als ein Meisterwerk der russischen Literatur. Die Hauptrolle spielt der attraktive, wohlsituierte, gebildete, charmante und weltläufige – Eugen Onegin, der wegen einer Erbschaft aufs Land reist, wo er den Dichter Lenski und durch ihn die hübsche Gutstochter Tatjana kennenlernt. Tatjana glaubt, in ihm ihre große Liebe zu erkennen und schreibt ihm einen flammenden Brief. Befangen und überfordert weist Onegin Sie ab. ...

Durch eine Lappalie entzweien sich Onegin und Lenski und Onegin tötet den Freund im Duell. Entsetzt und voller Selbstverachtung flieht Onegin. Jahre vergehen, bis Onegin Tatjana wiedertrifft und begreift, dass sie die Einzige war, die sein kaltes Herz hätte heilen können. Doch dafür ist es längst zu spät …

Klaus Hellenstein, der in der vergangenen Spielzeit bereits die „Giselle“ ausstattete, entwarf Bühnenbilder und Kostüme, die die Geschichte zugleich in die Kleiderpracht des zaristischen Russland hüllen und Räume schaffen, die der Fantasie des Zuschauers Luft zur Entfaltung lassen und zu Assoziationen anregen. In den Hauptrollen tanzen Milan Maláç (alternierend Emilijus Miliauskas) als Onegin, Alanna Saskia Pfeiffer (alternierend Nela Mrázová) als Tatjana und Emilijus Miliauskas (alternierend Jean-Blaise Druenne) als Lenski.

Musik von Pjotr Tschaikowsky, Dmitri Schostakowitsch, Arvo Pärt, Aram Chatschaturjan,
Jean Sibelius und Charles Ives

Premiere: 28. November 2015, 19.30 Uhr im Opernhaus Chemnitz

Musikalische Leitung: Stefan Politzka
Choreografie und Inszenierung: Reiner Feistel
Bühne und Kostüme: Klaus Hellenstein

Mit dem Ballett Chemnitz, Robert-Schumann-Philharmonie