Choreografie

Silvana Schröder

Silvana Schröder absolvierte ihre Tanzausbildung an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden.

Neben ihrem ersten Engagement am Ballett der Bühnen der Stadt Gera schloss sie ein Studium der Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin ab.

Bebe Miller

Die amerikanische Choreografin Bebe Miller schafft seit über 20 Jahren Tanz und gründete 1985 die Bebe Miller Company. Bekannt wurde sie für ihre Mischung aus virtuosem Tanz und elementarer Menschlichkeit und wurde bereits mit vier Bessies ausgezeichnet. Ihre Arbeiten werden von führenden Tanzzentren der Vereinigten Staaten aber auch außerhalb der USA produziert. Miller wurde gerade als einer der ersten Doris Duke Künstler benannt – eine beispielslose Initiative der Doris Duke Charitable Foundation.


Bruno Bouché

Ausbildung an der Ballettschule der Opéra National de Paris. Übernahme in das Corps de Ballet. Internationale Karriere als Solotänzer mit den Werken des klassischen, des neoklassischen und des modernen Repertoires. Seit 1999 Directeur artistique d’ Incidence Chorégraphique an der Opéra de Paris. Betreuung der Choreografien von José Martinez und Nicholas Paul mit Gastspielen nach Frankreich, Spanien, Italien, Japan, Israel und der Türkei.

Carlos Matos - Chefchoreograf der Landesbühnen Sachsen

Der Portugiese Carlos Matos absolvierte nach intensivem Training als Kunstturner seine Tanzausbildung an der Schule des Gulbenkian Ballettes und anschließend an der Schule des Portugiesischen Nationalballettes in Lissabon, wo er auch sein erstes Engagement erhielt.

Weitere Stationen seiner erfolgreichen Karriere als Tänzer waren das Euroballett Luxemburg, das Stadttheater Luzern und die Städtischen Bühnen Nürnberg und Dortmund, wo er u.a. in Choreografien von John Cranko, Jean Renshaw,  Jacopo Godani, Rui Horta und William Forsythe zu sehen war.

Catherine Dreyfus

2008 gründete Catherine Dreyfus ihre Company Act2, nachdem sie als Tänzerin mit verschiedenen Choreografen, so u. a. mit Odile Duboc, Simone Sandroni, Nathalie Pernette, Alain Imbert, Micha Purucker und Sosana Marcelino, zusammengearbeitet und an Projekten von Les Pas Nommés mitgewirkt hat. Für Catherine Dreyfus ist Tanz ein Weg, um Gefühle und Gedanken zu transportieren. Ihr Ziel ist es, den Körper in Kontakt mit der physischen Umwelt zu bringen; das Design der Bühne spielt daher eine wichtige Rolle. Musikalität, Poesie und das Ungreifbare sind Zutaten ihres Universums, die auch ihre choreografischen Arbeiten prägen.

Crystal Pite

Die kanadische Choreographin und Performerin Crystal Pite ist Gründerin und künstlerische Leiterin der Contemporary Dance Company Kidd Pivot in Vancouver. Sie arbeitet derzeit als Choreographin am  Nederlands Dans Theater und dem kanadischen National Arts Centre.

Heike Hennig       

Heike HennigRegisseurin, Choreografin und Leiterin des genreübergreifenden Ensembles

Heike Hennig wurde 1966 in Leipzig geboren und lernte dort ihre ersten Tanzschritte. 1989 reiste sie illegal aus der damaligen DDR aus. Danach studierte Heike Hennig in Köln und Choreografie am Moving On Center - School for Participatory Arts and Research, Oakland, CA, USA. Nach Arbeitsaufenthalten in Portugal und Brasilien kehrte sie 1998 nach Leipzig zurück.

Ingun Bjørnsgaard

Ingun Bjørnsgaard war zuletzt 2009 mit „Poppea“ bei den Potsdamer Tanztagen. Als Gastchoreografin arbeitete sie für das Königlich Schwedische Ballett in Stockholm, das Skånes Dansteater in Malmö, das Norwegische Nationalballett in Oslo sowie an der Komischen Oper Berlin.

Iván Pérez

geboren in Spanien. Ausbildung an der Universität Juan Carlos in Madrid. Ehemaliger Tänzer am Netherlands Dance Theater (NDT) und bei IT dansa. Seit 2011 eigene Choreografien mit Ballettcompagnien wie dem Netherlands Dance Theater 1 and 2, der Compañía Nacional de Danza, dem Ballet Moscow, den Balletboyz, dem River North Dance Chicago und
dem National Ballet of Cuba.

Jean-Philippe Dury

geboren in Paris. Ausbildung an der Ballettschule der Opéra National de Paris. Übernahme in das Corps de Ballet. Tänzer in Choreografien u. a. von Edward Lock, Jean-Claude Gallotta, Laura Scozzi, Maurice Béjart, Pina Bausch, Mats Ek, William Forsythe und Jirí Kylián. Gewinner zahlreicher Preise. 2003/04 Gastvertrag beim Les Ballets de Monte Carlo.
Daraufhin Rückkehr als Solist ans Ballett der Opéra de Paris. 2007 Principal Dancer in der Compania Nacional de Danza.

Mario Schröder, Ballettdirektor und Chefchoreograf

geboren in Finsterwalde,

Tanzausbildung an der Palucca Hochschule Dresden bei Prof.Gret Palucca, Prof. Hans-Joachim Metz und Patricio Bunster.

Von 1983-1999 erster Solist beim Leipziger Ballett – ab 1991 unter der Leitung von Uwe Scholz, bei dem er u.a. Solorollen in „Dornröschen“, „Rachmaninov-Klavierkonzert“, „Bartók-Klavierkonzert“, „Der wunderbare Mandarin“, „Die Schöpfung“, „Coppélia“, „Wagner/Pax Questuosa“, „Ballett-Sinfonien“, „Feuervogel“, ”AMERIKA“, „Schwanensee“ und „Die Große Messe“ tanzte. Darüber hinaus absolvierte er ein Choreografiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst und Regie „Ernst Busch“ in Berlin.

Meryl Tankard - Choreografin - Tänzerin

nach ihrer Karriere als Tänzerin u.a. als Mitglied des legendären Wuppertaler Tanztheaters unter Pina Bausch wurde Meryl Tankard 1989 Künstlerische Leiterin der Kompanie in Canberra/Australien, 1993 Direktorin des Australian Dance Theatre in Adelaide, das von diesem Zeitpunkt an »Meryl Tankard Australian Dance Theatre« heißt.

Ohad Naharin

Ohad Naharin wurde 1952 in einem Kibbutz geboren, studierte bei Martha Graham in New York und führt seit 1990 die Batsheva Dance Company in Tel Aviv. Der international arbeitende Globetrotter steht wie kein anderer für einen Bewegungsduktus, der die Tanzszene Israels ausmacht.

 

Samuel Mathieu

Samuel Mathieu studierte Ballett und zeitgenössischen Tanz am National Music and Dance College in La Rochelle und wurde dort u. a. von Karin Waehner unterrichtet. Er tanzte in einer Choreografie von Régine Chopinot am National Choreographic Centre in La Rochelle. Als professioneller Tänzer arbeitete er ab 1989 mit Joseph Russillo (Toulouse National Centre), Jean Claude Galotta (Grenoble National Centre). 1995 bis 2002 wirkte er in Projekten von Robert Seyfried, einem Choreografen von Tribu Emile Dubois, mit. Währenddessen tanzte Samuel Mathieu außerdem in den Companies von Tomeu Verges, Thomas Duchatelet und Denis Plassard.

Stephanie Thiersch

arbeitet im künstlerischen Spannungsfeld von zeitgenössischem Tanz, Performance und Neuen Medien. Sie war Gastprofessorin am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Mit dem Ensemblenetzwerk „Freihandelszone“ ist sie Künstlerische Leiterin des Festivals „Globalize:Cologne“.

Mit ihrer 2000 gegründeten Company Mouvoir, die dem tanzhaus nrw seit 12 Jahren fest verbunden ist, entwickelt sie Bühnenstücke, Filme und Installationen, die national und international gastieren und mehrfach ausgezeichnet wurden.

Uwe Scholz

geboren 1958 in Hessen.Tanzausbildung am Landestheater Darmstadt und an der Ballettschule der Württembergischen Staatstheater Stuttgart unter John Cranko. Ab 1979 Mitglied des Stuttgarter Balletts,wo ihn Marcia Haydée mit einer Reihe von choreografischen Aufgaben betraute und damit seine weitere Entwicklung am nachhaltigsten beeinflusste und prägte. 1980 erhielt Uwe Scholz von Haydée einen festen Choreografievertrag und zog sich als Tänzer von der Bühne zurück.