Ab 1999 Ballettdirektor und Chefchoreograf am Mainfranken Theater Würzburg, ab 2001 in gleicher Funktion am Theater Kiel. Das ballettKiel hat sich unter seiner Leitung in kürzester Zeit als eine der künstlerisch profiliertesten Compagnien Deutschlands etabliert. Mario Schröders Repertoire reicht von der Erarbeitung von Choreografien zu klassischer Musik wie dem Ballettabend „Schließe deine Li(e)der“ mit Musiken von Richard Wagner und Gustav Mahler über Mozarts „Requiem“ bis zu musikalisch avantgardistischen Projekten wie „Guten Morgen, du Schöne – Du mein Leben“ nach dem Buch von Maxie Wander mit Live-Musik der französischen Gruppe „Von Magnet“.

Inhaltlich geht Mario Schröder mit seinen Werken auf die Suche nach neuen Inspirationen und Wegen. So entwickelte er u. a. den Ballettabend „Chaplin“, das Ballettstück „The Wall“ nach Musik von Pink Floyd und auf Gedichten und Songs von den Doors basierend entstand der Ballettabend „Jim Morrison – König der Eidechsen“. Ein Musikalbum von Nick Cave bot die textliche und musikalische Grundlage für den Ballettabend „Die Mörderballaden nach Nick Cave“. Als ein weiteres Spannungsfeld sucht Mario Schröder die Auseinandersetzung mit der Literatur, wie in seinen Produktionen „Das Schloss“ und „Goldmund – oder die Gier nach Leben“ deutlich wird. Den im Jahre 2005 entstandenen Ballettabend „Versunken in BLUE“ mit Texten von Derek Jarman widmete er Uwe Scholz.

Insgesamt schuf Mario Schröder bisher weit über 60 Choreografien und arbeitete als Tänzer und Choreograf u.a. in Japan, USA, Russland, Mongolei,Australien, Frankreich und weiteren europäischen Ländern. In Deutschland wurden seine Arbeiten u.a. an der Deutschen Oper und der Komischen Oper Berlin, dem aalto-ballett-theater Essen, dem Staatstheater Saarbrücken, dem Theater Dortmund und der Oper Leipzig aufgeführt. Mario Schröder ist Präsidiumsmitglied der „Bundesdeutschen Ballett- und Tanztheater Direktoren Konferenz“ (BBTK).

Ab der Spielzeit 2010/11 Ballettdirektor und Chefchoreograf des Leipziger Balletts mit den Choreografien „Chaplin“, „Carmina Burana“, „Jim Morrison“.

Quelle:
Pressestelle Oper Leipzig
Dr. Christine Villinger (April 2010)