Schon bald widmete er sich zunehmend eigenen choreografischen Arbeiten. Er war Preisträger des Internationalen Choreographen Wettbewerbs in Hannover und kreierte etliche Werke als freischaffender Choreograf, u.a. für das Staatstheater Cottbus, das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, das Theater Vorpommern in Greifswald und das Theater am Kirchplatz Liechtenstein.

2002 bis 2007 war er künstlerischer Leiter und Chefchoreograf der Tanzkompanie am Stadttheater Hildesheim. In dieser Zeit entstanden 11 abendfüllende Tanzproduktionen und innovative, spartenübergreifende Tanzprojekte.

2008 gründete er die Tanzkompanie „Oficina dos Sentidos“; mit der er seine Arbeit als freischaffender Künstler fortsetzte und u.a. in Deutschland, Portugal, Dänemark und der Schweiz gastierte.

Parallel dazu absolvierte er noch eine Gesangsausbildung und arbeitete seitdem auch als Sänger und Musicaldarsteller an verschiedenen Bühnen in Deutschland.

Er choreografierte z.B. am Anhaltischen Theater Dessau das Musical „West Side Story“, in dem er auch die Rolle des Bernardo übernahm. Seit Anfang 2012 gehörte er  zum Sängerensemble der Kammeroper Köln.

Carlos Matos ist seit 1. September 2013 der  Chefchoreograf der Landesbühnen Sachsen. Er brachte hier erfolgreich die Premieren von „Romeos Julia“,  „ Visitenkarten“ und „Der Tod und das Mädchen“, „Brel“ und „D.A.L.I.“  auf die Radebeuler Bühne.


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